Am RöKo 2026 soll der neue Campus für IR mit Simulationen, Fallpräsentationen und Hands-on-Training die jüngere Generation anlocken, so Professor Marcus Katoh, Chefarzt der Radiologie am Helios Klinikum Krefeld, in einem Videointerview auf dem Kongress.
Doch der Weg ist noch steinig. Positionspapiere bezeichnen die IR zwar als essenziell für die Krebsversorgung, aber die tatsächliche Anerkennung variiert noch stark in Deutschland. Da die IR eine diagnostische Querschnittsdisziplin ohne eigenen Erlösstrom ist, hängt die Sichtbarkeit von einzelnen Radiolog:innen ab, die bereit sind zu kommunizieren - mit Patient:innen, zuweisenden Kolleg:innen, Klinikleitungen und in weiterer Folge auch Politiker:innen.
Professor Marcus Katoh, Chefarzt der Radiologie am Helios Klinikum Krefeld, begeistert über den neuen DeGIR-Campus beim RöKo 2026, wo die interventionelle Radiologie mit Hands-on-Training und engagierten jungen Radiolog:innen an Fahrt gewinnt.Claudia Tschabuschnig
Anders als viele Stimmen in der deutschen Radiologie bringt Katoh eine Perspektive ein, die abseits von akademischen Zentren kommt. Er arbeitet in Deutschlands größtem privaten Klinikverbund, in dem die interventionelle Radiologie vor anderen strukturellen Herausforderungen steht als an Universitätskliniken.
Auf dem DeGIR-Campus (Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimalinvasive Therapie, Anm. d. Red.) beim RöKo sieht Katoh gut besuchte Vorträge, engagierte Assistent:innen und eine Generation, die Radiologie nicht als Diagnostik oder Therapie sieht, sondern als beides. „Das gibt mir ein gutes Gefühl für unsere Zukunft", sagt er.
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